| Geschichte und Statistik
Baptistengemeinden entstanden ab 1609.
So findet vom 24.-26.07.2009 in Amsterdam der 400-Jahr-Jubiläumskongress der EBF und vom 27.07.-1.08. in Ede/NL das jährliche General Council des Weltbundes statt.
Die ersten wurden in Amsterdam (1609) und dann in London (1612)
gegr¸«ändet von englischen Puritanern, die sich von der Anglikanischen
Kirche getrennt hatten (Separatisten) und darum aus England fl¸«ächten
mussten.
Die beiden Leiter dieser Fl¸«ächtlingsgruppe waren der ehemalige
anglikanische Priester John Smyth (1565/68 - 1612) und der Landedelmann
und Jurist Thomas Helwys (ca. 1570 - 1616).
Sie erkannten aus ihrem Bibelstudium, dass die ersten Christengemeinden
aus Leuten bestanden, welche ganz pers¸«Ónlich zum Glauben (Vertrauen) an
Jesus Christus gekommen waren, dann getauft und daraufhin in die
Christengemeinde eingef¸«ägt wurden. So verwarfen sie die
Kleinkindertaufe, weil ihr der pers¸«Ónliche Glaube fehlte.
Die gleiche Erkenntnis hatten schon einige Freunde
Zwinglis in Z¸«ärich um 1525 gewonnen und ebenso gehandelt wie sp¸«£ter
Smyth und Helwys. Daraus entstanden die heutigen Mennonitengemeinden.
Ob Smyth die Mennoniten in Amsterdam so genau kannte, dass er von ihnen
beeinflusst wurde, ist unklar.
So behaupten wir keine gerade historische Linie von den Z¸«ärcher T¸«£ufern
zu den Baptisten, aber sehr wohl eine ideelle Verwandtschaft.
1638 gr¸«ändete Roger Williams (ca. 1603 - 1683), ein
ehemaliger anglikanischer Hauskaplan und sp¸«£terer Pr¸«£sident der
selbst¸«£ndigen Kolonie Rhode Island in Amerika, die erste
Baptistengemeinde in Providence.
Wegen seines intensiven Eintretens f¸«är die
Menschenrechte der Indianer ist er auf dem grossen Reformationsdenkmal
in Genf abgebildet.
Eine zweite Baptistengemeinde wurde kurz danach in Newport / Rhode
Island gegr¸«ändet von dem englischen Arzt John Clarke (1609 - 1676).
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